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Biografie

Wie alles begann!

1978 erblickte Thomas Schleicher als 2. von 3 Söhnen einer Handwerkerfamilie das Licht der Welt deren Handwerkergeschichte bis ins 19. Jahrhundert zurück verfolgbar ist. Bereits als Kind bekam er über den Betrieb seines Vaters einen Eindruck davon, was es bedeutet, selbständiger Handwerker zu sein. Nämlich nicht nur morgens früh mit den Mitarbeitern auf die Baustelle zu fahren und abends müde nach der Arbeit nach Hause zu kommen. Sondern auch nach Feierabend spät Anrufe von Kunden entgegen zu nehmen, am Wochenende im Büro die Buchhaltung zu machen und die eigenen Kinder regelmäßig für Hilfsjobs einzuspannen. Eben selbst ständig irgendwas zu tun oder tun zu müssen – ob einem das gefällt oder nicht.

Geprägt von diesen kindlichen Erfahrungen in sehr jungen Jahren schwor er sich, es in seinem Leben einmal völlig anders zu machen als seine Eltern – und machte sich im Alter von 20 Jahren nach einer Kaufmannslehre selbständig.

Er startete als freiberuflicher Mitarbeiter im Handwerksbetrieb seines heutigen Schwiegervaters im Büro und stellte dort schnell fest, dass es im Vergleich zum Betrieb seines Vaters völlig anders zuging wie er es von zu Hause kannte. Sein Schwiegervater war im Unterschied zu seinem Vater selbst kaum auf der Baustelle vor Ort und übte die Tätigkeiten, die sein Vater nach Feierabend machen musste, während des Tages aus. So blieb abends genug Zeit für die Familie, für seine Hobbys und regelmäßigen Urlaub. Der Laden lief auch ohne den Chef so lange Aufträge da waren. Seine Mitarbeiter machten die Arbeit und er leitete das Unternehmen „nur“ was dem jungen Mann imponierte – sich zum damaligen Zeitpunkt den Unterschied aber nicht erklären konnte. Erst sehr viel später, nämlich im Juni 2010, begriff er den entscheidenden Unterschied: sein Vater war selbständiger Handwerker. Sein Schwiegervater war Unternehmer.

Ein Erlebnis verändert die Sichtweise radikal

Auslöser dieser Erkenntnis war ein tiefgreifendes Erlebnis am Pfingstsonntag 2010 dass seine bis dahin bestehende Welt auf den Kopf stellen sollte. An diesem Pfingstsonntag erhielt er einen Anruf einer Kundin deren Ehemann bei einem Verkehrsunfall verunglückt war. Die emotional aufgewühlte, völlig hilflose Ehefrau bat ihn um Unterstützung bei den nun zu übernehmenden Angelegenheiten des Ehemanns. Als langjähriger Begleiter der Familie sagte er spontan seine Hilfe zu.

In den folgenden 8 Wochen trug Thomas Schleicher so gut es ging Unterlagen des verunglückten Ehemanns zusammen, führte unzählige Telefonate mit Behörden und Ämtern, sprach mit Firmen mit denen offensichtlich ein Vertragsverhältnis bestand, informierte Versicherungsgesellschaften und Banken, forschte nach wichtigen Kontaktpersonen aus dem Umfeld des Betroffenen, setzte Briefe für die Familie auf, ordnete die Finanzen und versuchte für die Familie ein möglichst umfassendes Gesamtbild der Angelegenheiten, um die man sich kümmern musste, zu schaffen. Als er nach wochenlanger Suche, teilweise nervenaufreibender Detektivarbeit und immer wieder Verzweiflung schürenden Hürden dieses Gesamtbild zusammen hatte stellte er schließlich fest, dass ihm dennoch die Hände gebunden waren und er ohne Erlaubnis nichts mehr weiter für den verunglückten Ehemann und dessen Familie tun konnte – bzw. durfte. Denn eine Vollmacht, mit der jemand anderes für den Verunglückten hätte tätig werden dürfen hatte dieser nicht abgeschlossen.

An diesem Punkt traf Thomas Schleicher eine zentrale Erkenntnis wie einen Hammerschlag der sein Leben ab sofort veränderte: er begriff, dass er selbst als Chef, Ehemann, 2-fach Familienvater und Immobilienbesitzer bei einem eigenen Ausfall nichts geregelt hatte und auch nicht so gut geordnete Unterlagen hatte wie es bei dem Verunglückten hätte sein sollen.

Sich nur mit den üblichen Versicherungen finanziell für gewisse Ereignisse (Unfall, Krankheit, Pflege, Tod) zu versichern ist in keinster Weise eine bis zum Ende durchdachte und funktionierende Vorsorge

Dies begriff der damals 32-jährige sofort. Denn: auch der verunglückte Familienvater hatte für den Notfall einige Versicherungen abgeschlossen um eine gewisse finanzielle Absicherung zu haben. Nachdem er sich nach dem eingetretenen Unglück aber selbst nicht mehr um seine ihm nun zustehenden Gelder und alle damit verbundenen Angelegenheiten kümmern konnte musste dies jemand anderes für ihn erledigen. Und dieser „Jemand“ würde sich in einer solchen emotionalen Krisensituation tausendmal leichter tun alle Puzzleteile zusammen zu bekommen, wenn denn eine nachvollziehbare Ordnung in der Fülle an Unterlagen und Informationen unserer heutigen „Zuvielisation“ herrschen würde und parallel auch die Erlaubnis in Form einer Vollmacht vorhanden wäre, um überall Auskunft zu bekommen und damit handeln zu dürfen statt sich mit dem Bürokratismus des Staates herumzuplagen.

Der Beginn einer völlig neuen Form der Vorsorgeberatung

Als Thomas Schleicher die Tragweite dieser Erkenntnis verstand machte sich ein beunruhigendes Gefühl in seinem Magen breit. Er erkannte, dass es seine Familie im Falle eines Ausfalls seiner eigenen Person ohne entsprechende Maßnahmen genauso schwer haben würde – bzw. noch schwerer. Der verunglückte Ehemann war Angestellter. Thomas Schleicher war (und ist heute noch) Unternehmer: mit Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und einem Sack voll weiterer Angelegenheiten um die sich zusätzlich ebenfalls jemand kümmern müsste. Von ihm und seiner betrieblichen Existenz hingen nicht nur die eigene Familie, sondern auch das eigene Unternehmen, die Mitarbeiter, die Kunden und einige Geschäftspartner ab – oder waren zumindest mit dieser verbunden. Der Berg an Herausforderungen und Aufgaben würde für seine Angehörigen und Vertrauensleute im Falle eines eigenen Ausfalls deutlich größer und komplexer sein als im soeben erlebten Fall. Eher zu groß, was bedeuten würde das alles, was er seit Beginn seiner Selbständigkeit aufgebaut hatte, vermutlich kaputtgehen würde. Die Verantwortung, Chaos und Hilflosigkeit in seinen eigenen Angelegenheiten zu vermeiden, lag bei ihm selbst – das war ihm nach diesem Erlebnis klar. Und so machte er sich auf die Suche nach einer Lösung.

Hätte ihm seinerzeit jemand gesagt, wie steinig dieser Weg sein wird und welche Abenteuer er auf diesem Weg erleben würde hätte er es vermutlich so gemacht wie manch anderer der sich schon einmal in einer ähnlichen Situation befand. Vermutlich hätte er es auf „später verschoben“ und gehofft das „dieser Kelch“ an ihm vorbeigehen möge. Nachdem ihn das Gefühl über das Erlebte aber nicht mehr losließ entwickelte er in den folgenden Monaten im Alter von nur 32 Jahren mit seiner Frau und diversen Rechtsberatern rechtliche Verfügungen wie Vollmachten, Testament oder Ehevertrag und begann damit, diese zusammen mit anderen Dokumenten und wichtigen Informationen zu verwahren. Nach mehr als 2 Jahren war er das beunruhigende Gefühl, das ihn seit dem Erlebnis im Mai 2010 beklomm, los.

Dabei kam Thomas Schleicher im Laufe der letzten Jahre die Gewissheit, dass eine gute Ordnung und ganzheitliche Absicherung als Familienunternehmer kein Ziel, sondern eine selbstverständliche Grundlage für eine jederzeitig mögliche, geordnete Unternehmensnachfolge darstellt. Je mehr er sich damit beschäftigte, wie er im eigenen Unternehmen dafür sorgen könne, dass sein Unternehmen und alle, die damit verbunden sind, die Gewissheit haben das der eigene Arbeitsplatz, die langjährige Kundenbeziehung oder die Existenz der Unternehmerfamilie nicht hauptsächlich von seiner Person abhängig sind, desto häufiger kam ihm die Erinnerung an seine Zeit im Handwerksbetrieb seines Schwiegervaters in Erinnerung. Denn sein Schwiegervater praktizierte bereits erfolgreich die höchste Form von „Sorgen-Losigkeit“ die ein Unternehmer haben kann: wenn der Betrieb so organisiert ist, dass er auch in guten Zeiten bereits ohne Chef läuft. Das war der entscheidende Unterschied zwischen seinem Vater als selbständigem Handwerker und seinem Schwiegervater als Unternehmer. Seitdem verfolgt Thomas Schleicher das Ziel, sein Unternehmen so zu organisieren, dass es auch ohne ihn seinen Zweck erfüllen kann um zu beweisen, dass dies auch in kleinen, inhabergeführten Unternehmen geht.

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